Brachthausen

Herzlich Willkommen...
... auf der Homepage des Ortes Brachthausen! Das im Sauerland an der Grenze zum Siegerland bzw. der Stadt Hilchenbach liegende Örtchen der Gemeinde Kirchhundem zählt ca. 500 Einwohner und liegt 550 Meter über dem Meeresspiegel.  Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten unseren Ort vorstellen, Sie über Veranstaltungen informieren und Interessierten die Bräuche und Geschichte unseres Heimatortes näherbringen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Sehenswertes
Hier finden Sie einige Sehenswürdigkeiten und sehenswerte Landmarken in und um den Ort Brachthausen.

Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Kohlhagen

Nördlich von Brachthausen auf dem Berg Kohlhagen steht die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung. Die Stiftungsurkunde der Kirche ist auf den 02. Juli 1490 datiert und wurde gestiftet als "Ewige Vikarie auf Kohlhagen" vom damaligen Amtmann der Burg Bilstein Evert von dem Bruich.
Die Patronatswahl verdankt die Kirche nicht nur der zu der damaligen Zeit weit verbreiteten Marienverehrung sonder vor allem dem Besitz der Pieta, dem Gnadenbild der Mutter Gottes mit dem Leichnam Jesu auf ihrem Schoß. Diese Pieta, die auf dem Marienaltar in der Kirche auch heute noch zu finden ist, stammt aus dem Jahre 1430-1450 und war wohl breits in der Kapelle, die vor 1490 auf dem Kohlhagen stand, aufgestellt.
Um die Entstehung der Wallfahrtskirche auf dem Kohlhagen entstand zusätzlich eine Legende. Diese besagt, dass die bereits zuvor erwähnte Pieta von einem Hirten gefunden wurde, der bei seiner Herde auf dem Kohlhagen wachte. Dieser Pieta zu Ehren wurde dort also die Kirche erbaut und ist noch heute als Wallfahrtsort bekannt.
Ein Ausflug zum Kohlhagen lohnt sich für Pilger und andere Besucher in jedem Fall. Von außen in einem schlichten weiß gehalten ist der Anblick im Inneren umso imposanter. Der prachtvoll gestaltete Hochaltar ist links vom bereits erwähnten Marienaltar und rechts vom Valentinsaltar flankiert, die reich verzierte Kanzel rundet das Bild ab. Über den Bänken im Hauptschiff schwebt die Strahlenmadonna und auf der Empore über dem Eingang trohnt die Orgel aus dem Jahre 1745.

Quelle: 500 Jahre Wallfahrtkirche Kohlhagen (1990)


St. Nikolaus Kapelle Brachthausen

Warum unsere Vorfahren ihre Kapelle dem hl. Nikolaus weihten, ist bis heute nicht sicher geklärt. Erstmals wird eine Kapelle in Brachthausen in kirchlichen Visitationsunterlagen aus dem Jahre 1613 erwähnt, aber erst 15 Jahre später findet auch der Patron offiziell Eingang in kirchliche Dokumente. Anfang des 17 Jahrhunderts waren viele Einwohner Brachthausens als Fuhrleute tätig, was der Lage am Kriegerweg, der Verbindung zwischen Siegen und Paderborn, verschuldet war. Zur selben Zeit wurde der heilige St. Nikolaus von den frachtfahrern zu ihrem Schutzpatron erwählt, was auch in Brachthausen der Grund für die Weihe der Kapelle gewesen sein könnte.
Auch wenn die im nachgotischen Stil errichtete Kapelle von außen recht unscheinbar und schlicht wirkt, findet man im Inneren einen reich verzierten Hochaltar, mit gotischem Maßwerk versehene Fenster, detailreiche Statuen und eine Empore mit Orgel.

Quelle: 500 Jahre Wallfahrtkirche Kohlhagen (1990)


Brachtser Klippen

Die Bracht'ser Klippen liegen nordöstlich des Ortes und sind mit einer Wanderkarte der Gegend gut zu finden. Die Felsstrukturen sind umgeben von einem Laubwald und liegen etwas abseits des Wanderweges vom Hasenbahnhof zum Kohlhagen. Seitdem im Jahr 2007 der Orkan Kyrill über das Sauerland fegte und etliche Bäume entwurzelte, hat man von den Klippen einen beeindruckenden Ausblick auf eine riesige freie Fläche, auf der momentan wieder junge Bäume nachwachsen.